Rebien
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12.12.2012

Neue Betriebskostenart: Niederschlagswasser

Hamburg


In den vergangenen Jahren ist Hamburg gewachsen. Dabei hat auch die Versiegelung von Flächen in der Stadt deutlich zugenommen. Dies führt dazu, dass eine immer größere Niederschlagswassermenge über das Sielnetz abgeleitet werden muss. Die Ableitung des Niederschlagswassers führt zu einer Reihe negativer Auswirkungen, wie z.B. der Verringerung der Grundwasserneubildung, die zusätzliche Belastung der öffentlichen Siele und Kläranlagen und die negative Beeinflussung des Kleinklimas. Aus diesen Gründen hat sich die Stadt Hamburg dazu entschlossen, ein neues Gebührenmodell ab dem zweiten Quartal des Jahres 2012 einzuführen = die Niederschlagswassergebühr.

Das Abwasser ist nicht nur das Schmutzwasser aus z. B. Toiletten, Duschen oder Waschmaschinen, sondern auch das Niederschlagswasser (Regenwasser), das von dem Grundstück von Dachflächen, Einfahrten usw. in das Sielnetz fließt. Bei der Niederschlagswassergebühr soll die bebaute, überbaute oder befestigte und in das Sielnetz entwässernde Grundstücksfläche in Quadratmetern (m²) die Berechnungsgrundlage bilden.  

Eine Abrechnung der Kosten erfolgt über die Betriebskosten.


Kategorie: Betriebs- und Heizkosten


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